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Über mich

Steckbrief

Geburtstag: 15.11.1993
Heimatort: Spital am Pyhrn
Sternzeichen: Skorpion
Größe: 180
Hobbies: Fußball, Tennis, Bergsteigen
Kader: ÖSV Skicross A-Kader
Skiverein: ASVÖ SV Spital am Pyhrn

Austrian Ski Cross Team

Werdegang

Meine Leidenschaft zum Skifahren entdeckte ich schon als ich noch ein kleines Kind war. Mit 3 Jahren stand ich das erste Mal auf Skiern und nahm im Alter von 6 Jahren an den ersten Rennen teil.

Da mir das Rennfahren großen Spaß bereitete, entschied ich mich, in die Skihauptschule Windischgarsten zu gehen. Ich fuhr damals meine ersten nationalen Rennen, zu dieser Zeit noch als alpiner Rennläufer. Nach 4 tollen Jahren wechselte ich in die Skihandelsschule Schladming. Mit 15 Jahren bestritt ich meine ersten FIS-Rennen. Vor allem Abfahrt und Super-G waren meine Paradedisziplinen, in denen ich auch meine ersten Europacuprennen bestritt. Nach einem schweren Sturz im Abfahrtstraining der Österreichischen Meisterschaften in Saalbach musste ich eine Entscheidung für meine weitere sportliche Zukunft treffen.

Zur gleichen Zeit wurde in der Ski-Akademie Schladming die Trendsportart Skicross als neue Sparte eingeführt. Ich wagte den Wechsel und fühlte mich gleich sehr wohl. Auch meine ersten Ergebnisse stimmten mich positiv. Aufgrund der Erfolge in einigen Europacup- und FIS-Rennen qualifizierte ich mich 2013 und 2014 für die Junioren-Weltmeisterschaft.

In der Saison 2013/14 wurde ich in den ÖSV-B-Kader aufgenommen. Ein Jahr später konnte ich mein erstes Europacuprennen gewinnen und erreichte in der Europacupgesamtwertung den 2. Platz. Auf Grund dessen stieg ich in den ÖSV-A-Kader auf.

2015/2016 konnte ich in meiner ersten vollen Weltcupsaison mit einem 5. Platz bei der Olympiageneralprobe für 2018 in Südkorea mein bisher bestes Weltcupergebnis erzielen. Mit weiteren starken Platzierungen erreichte ich dadurch den 27. Platz in der Weltcupgesamtwertung. Beim Saisonfinale wurde ich von allen Nationaltrainern zum „Rookie of the year“ gewählt, eine Auszeichnung für den besten Aufsteiger der Saison.

Nun folgten allerdings zwei sehr harte Jahre. In der Vorbereitung auf die neue Saison erlitt ich nach einem Sturz im Training auf dem Stilfserjoch im September 2016 einen Oberschenkelbruch, weshalb die Saison schon sehr früh zu Ende war. Nach einer langen Rehaphase und einem top Aufbautraining im Olympiazentrum Salzburg kämpfte ich mich zurück und konnte bei meinem Comeback bei einem FIS-Rennen den 3. Platz erringen. Diesmal stoppte mich ein Bandscheibenvorfall und die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sah ich nur vor dem Fernseher.

Ich kämpfte mich wieder zurück und konnte in der Saison 2018/19 dort anschließen, wo ich aufgehört habe.
2 Jahre und 9 Monate nach meinem letzten Weltcupstart gelang mir mit dem 8. Platz beim Weltcupauftakt in Arosa/Schweiz ein gelungenes Comeback.
Mitte Jänner schaffte ich es im schwedischen Idre als 2. und 3. sogar die ersten beiden Male aufs Podest, welche die Tickets für die Weltmeisterschaft in Solitude/USA waren.
Schlussendlich erreichte ich als Bester Österreicher den 6. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung. Zu den 2 Stockerlplätzen und der Teilnahme an der WM kamen noch 3 weitere Top-10-Ergebnisse sowie der 3. Platz bei den Österreichischen Meisterschaften dazu.